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AFGHANISTAN-EINSATZ Kanzlerin hält an Einsatz fest
16.04.2010 11:02Der Tod von vier Soldaten der Bundeswehr am Donnerstag hat Deutschland erschüttert. Waren doch erst zum Karfreitag drei Bundeswehr-Angehörige bei einem Feuergefecht ums Leben gekommen. Mit den wachsenden Verlusten der Truppe und einer Zuspitzung der Lage am Hindukusch nehmen auch die Zweifel an dem Einsatz in der Bevölkerung zu.
Umfragen haben gezeigt, dass derzeit mehr als zwei Drittel der Befragten für einen Abzug der Bundeswehr sind. Dass der Rückhalt in der Bevölkerung immer weiter schwindet, ist sicher auch Schuld der Politik, die sich nach wie vor um eine klare Definition des Einsatzes drückt.
Erst zeichnete man in Berlin das Bild vom Friedensstifter in Uniform. Und will nun anscheinend nicht zugeben, dass auf Gewalt in manchen Fällen nur mit Härte reagiert werden kann. Und dabei auch eigene Verluste einkalkuliert werden müssen – wie in einem Krieg.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat nun die Aufgabe, während ihres Besuchs in den USA richtig auf die Stimmung im Land reagieren zu müssen. Nur die bloße Aussage, am Einsatz in Afghanistan festhalten zu wollen, dürfte keine der Fragen beantworten. (dcrs/fm 16.04.2010 11:02)#1 - 16.04.2010 11:21 - Christian
Tja, war wohl keine Erfolgsstory für Merkel, ihr USA-Reise. Diverse Photos mit Obama legen jedenfalls den Eindruck nahe, dass Merkel kurz vor der Einweisung in die Psychosomatik steht. Und die amerikanischen Stars (Bruce Willin, Ashton Kutchan, Bruce Willis, Geena Davis usw. usf. hatten Merkel einfach sitzenlassen. Peinlich, sehr peinlich. Kann Merkel ja mal froh sein, dass wenigstens Heidi Klum und Gottschalk brav zum Empfang der Kanzlerin im Ghetty-Center kamen. Zu Merkels Rede in Stanford waren dann lediglich ein paar hundert stuffs and students erschienen. Nicht gerade viel, wenn man die dortigen Kapazitäten bedenkt. Anscheinend waren das ebenfalls wieder nur die deutschen stuffs and students, die dort auf dem Campus leben. Die Nachricht vom sinnlosen Tod der deutschen Soldaten in Afghanistan hat Merkel in ihrer Rede in Stanford dann als absolute Notwendigkeit zu verkaufen versucht. Da passt die Aschewolke ja.