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  • AFGHANISTAN Sigmar Gabriel wirft Kanzlerin Feigheit vor

    13.04.2010 09:24

    In der Debatte um den deutschen Auslandseinsatz hat die Opposition jetzt den Ton gegenüber der Bundesregierung verschärft. SPD-Chef Sigmar Gabriel warf in der „Frankfurter Rundschau“ Angela Merkel vor, die Begrifflichkeiten zu verwischen.

    Gleichzeitig unterstellte der ehemalige Minister Angela Merkel Feigheit vor der Öffentlichkeit. Hintergrund des scharfen Angriffs auf die ehemalige Regierungskollegin sind deren Aussagen in Bezug auf die Tötung dreier Soldaten vom Karfreitag.

    Während der Trauerfeier sprach die Kanzlerin davon, dass seitens der Soldaten vor Ort der Einsatz am Hindukusch als Krieg bezeichnet wird – und sie diese Einschätzung verstehe. Sollte Angela Merkel den Auslandseinsatz wirklich für einen Krieg halten, muss laut Gabriel über den Einsatz neu abgestimmt werden.

    Bereits seit Jahren wird die Politik für eine Haltung kritisiert, die in den Augen vieler Sicherheitsexperten nicht mehr den Realitäten in Afghanistan gerecht wird. Ein erster Tabubruch vollzog sich mit der Übernahme des Verteidigungsressorts durch Karl-Theodor zu Guttenberg, der die Meinung vieler nach dem Feuergefecht vom Karfreitag auf einen Punkt brachte. (dcrs/fm 13.04.2010 09:24)

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  • Zuletzt aktualisiert: 08.02.2012 22:30 Uhr
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