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AFGHANISTAN-STRATEGIE Taliban kündigt Widerstand an
02.12.2009 20:34Nachdem US-Präsident Barack Obama zuletzt angekündigt hatte, die Kampftruppen in Afghanistan um weitere 34.000 Soldaten aufzustocken, erntete er von den NATO-Verbündeten nur verhaltene Reaktionen. Die Taliban hingegen drohte erbitterten Widerstand an. Um den Afghanistankrieg schneller zu beenden, hatte Obama angekündigt, die bereits vor Ort befindlichen Truppen deutlich zu verstärken, um einen schnelles Ende des Einsatzes zu bewirken.
Der amerikanische Präsident forderte von den europäischen Alliierten die Entsendung von 7.000 Soldaten in die Krisenregion, um die Mission zu unterstützen. Doch deutscher Außenminister Guido Westerwelle (FDP) zeigt sich dieser Forderung gegenüber abweisend und würde die Polizei in Afghanistan stattdessen besser schulen, damit diese ihre Probleme zukünftig selbst bewältigen können.
Auch Frankreich zeigt eine ähnliche Grundeinstellung, während Kanada, Großbritannien, Polen und Italien zu einer massiven Aufstockung ihrer Kampftruppen bereit wären und zusätzliche Kräfte entsenden würden. US-Präsident Barack Obama strebt mit der erhöhten Truppenstärke einen Rückzug für 2011 und damit in 18 Monaten an. (dcrs/fm 02.12.2009 20:34)