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  • AFGHANISTANSTRATEGIE Einigung über mehr Truppen

    25.01.2010 08:23

    Vor der diese Woche beginnenden Afghanistan-Konferenz in London will Berlin die Weichen für ihre Politik am Hindukusch stellen. Maßgeblich an den Beratungen beteiligt werden Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg und Außenminister Guido Westerwelle sein.

    Dabei kündigt sich zwischen dem FDP-Politiker Westerwelle und seinem Koalitionspartner zu Guttenberg anscheinend ein Kompromiss an. Bisher berichteten Medien unter Berufung auf interne Quellen immer wieder von einer ablehnenden Haltung des Außenministers, was die Aufstockung des Kontingents in Afghanistan betraf.

    Wie die „Rheinische Post“ im Vorfeld der Verhandlungen jetzt berichtet, soll es zwischen Westerwelle, zu Guttenberg und Angela Merkel zu einem Konsens gekommen sein. Das deutsche Kontingent am Hindukusch könnte demnach um 500 Mann aufgestockt werden. Insgesamt würden damit 5.000 Soldaten in Afghanistan ihren Dienst verrichten.

    Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hatte 1.500 Mann gefordert, von denen allerdings 500 Soldaten als Reserve dienen sollten. Stanley McChrystal, Kommandeur am Hindukusch, plant mit Truppenaufstockungen einen Schlag gegen die Taliban, um sie an den Verhandlungstisch zu zwingen. (dcrs/fm 25.01.2010 08:23)

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  • Zuletzt aktualisiert: 08.02.2012 16:00 Uhr
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