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  • AMOKLAUF Diskussion um Prävention

    12.03.2009 15:59

    Kaum ist bei den Betroffenen der erste Schock abgeklungen, wird um die Hintergründe, Ursachen und natürlich Lehren aus dem Amoklauf im baden-württembergischen Winnenden diskutiert. Eine der Forderung bezieht sich auf eine Verschärfung des Waffenrechts und natürlich das Verbot gewalttätiger Computerspiele. Allerdings dürften beide Maßnahmen wenig dazu geeignet sein, in Zukunft Bluttaten wie den Amoklauf des 17-Jährigen Tim K. zu verhindern.

    Selbst wenn Waffen auf legalem Weg erst ab 21 zugänglich sind – das Beispiel Winnenden zeigt nur zu deutlich, dass schärfere Gesetze nur bedingt als Gewaltprävention geeignet sind. Eine weitere Maßnahme, die im Zusammenhang mit dem Amoklauf offen debattiert wird, betrifft das Aufstellen von Metalldetektoren. Verhindern ließe sich damit das Eindringen eines Gewalttäters in Schulen allerdings nicht. Und auch über elektronische Zugangssysteme wird derzeit nachgedacht. Die eigentlichen Ursachen eines Amoklaufs lassen sich allerdings mit den genannten Maßnahmen nicht aus dem Weg räumen. Schließlich steckt hinter jeder Kugel, die bei Gewaltverbrechen abgefeuert wird, immer noch ein Mensch. (dcrs/fm 12.03.2009 15:59)

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    #1 - 10.05.2009 23:54 - bülent
    ich denke, dass die Änderung der Waffengesetze nichts bringt. Vielmehr sollten die Lehrer, Eltern fordern aufmerksamer zu werden. so etwas könnte man viel früher erkennen und helfen.

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  • Zuletzt aktualisiert: 17.05.2012 05:30 Uhr
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