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ANGST UM SICHERHEIT WM zwischen Wettkampf und Doping
16.02.2009 13:55Die Biathlon-WM scheint 2009 unter keinem guten Stern zu stehen. Erst der Dopingskandal unter Beteiligung russischer Top-Läufer, anschließend Wetterchaos mit Sturm und Regen. Trotz der widrigen Umstände schien das vergangene Wochenende in die gewohnte Normalität zurückzufinden. Kati Wilhelm konnte bereits 2 Podestplätze verbuchen und der Norweger Ole Einar Björndalen hat bereits ebenfalls zwei gewonnene Titel auf seinem Konto. Allerdings scheinen die Dopingvergehen noch ein Nachspiel ganz anderer Art zu haben.
Sportler, die sich mit Nachdruck gegen die Dopingsünder ausgesprochen haben, sehen sich zunehmenden Attacken aus Russland ausgesetzt und werden zum Teil auch mit Morddrohungen konfrontiert. Besonders hart trifft es dabei die schwedische Mannschaft. Deren Trainer fordert für den letzten Weltcup in Sibirien jetzt Sicherheitsgarantien für seine Athleten, ohne die ein Weltcup unter schwedischer Beteiligung nicht möglich ist. Und auch er selbst sei bereits von einem Funktionär aus Russland angegriffen wurden. An diesem Beispiel zeigt sich, welches Klima mittlerweile im Spitzensport herrscht. (dcrs/fm 16.02.2009 13:55)