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ARCANDOR Kaufhausfusion stößt auf Ablehnung
19.05.2009 07:51Karl-Gerhard Eick, Chef des angeschlagenen Konzerns Arcandor, nimmt gegenüber einer Fusion der Kaufhausketten Kaufhof und Karstadt eine ablehnende Position ein. Stattdessen beharrt der Konzernchef auch weiterhin auf seinem Plan, das Unternehmen mittels Staatshilfe retten zu wollen. Nach Meinung von Eick handele es sich bei den Vorschlägen der Metro-Gruppe, beide Kaufhausketten in einer Deutschen Warenhaus AG zusammenzulegen, um ein taktisches Manöver.
Neben den Staatsbürgschaften setzt Karl-Gerhard Eick auf das großzügige Entgegenkommen der Lieferanten und fordert eine Kapitalerhöhung für den Konzern. Sollten sich diese Eckpunkte seines Sanierungsplans nicht umsetzen lassen, stünde Arcandor vor der Insolvenz. Allerdings dürfte sich gerade der Finanzminister bei den geforderten Staatshilfen sparsam zeigen.
Hat doch bereits die Metro-Gruppe als direkter Konkurrent Bedenken vor diesem Schritt laut werden lassen und sieht darin einen Nachteil. Sollte es am Ende tatsächlich zu einer Fusion der Kaufhausketten kommen, sehen viele Experten Standortschließungen und Stellenabbau als Gefahr für die Beschäftigten. (dcrs/fm 19.05.2009 07:51)