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ATOMMÜLL Asse II bleibt weiterhin politisch brisant
15.04.2009 16:47In der Diskussion um den Ausstieg vom Atom-Ausstieg hat sich in der Vergangenheit immer wieder die Frage nach dem Verfahren mit den radioaktiven Abfällen gemischt. Eine Tatsache, die gerade bei den Befürwortern der Atomenergie für einen bitteren Nachgeschmack sorgt. Speziell der Name des umstrittenen Versuchslagers Asse in Niedersachsen erregt immer wieder die Gemüter.
Statt über Jahrhunderte ruhig vor sich hin zuschlummern, hat das ehemalige Bergwerk im vergangenen Jahr besonders aufgrund seines Gefährdungspotenzials von sich reden gemacht. Eindringendes Grundwasser hat nicht nur Umweltschützer auf den Plan gerufen – auch die Standsicherheit der unterirdischen Hohlräume hat alte Ängste bei den Anwohnern wieder aufleben lassen.
Und aktuelle Presseberichte, nach denen in Asse nicht nur Atom- sondern auch Giftmüll lagern soll, gießen in diesem Klima natürlich Öl ins Feuer. Damit gewinnt eine umgehende Sanierung und Stilllegung des Bergwerks immer stärker an Bedeutung. Sollten diese Giftstoffe in den natürlichen Wasserkreislauf gelangen – die Folgen wären katastrophal. (dcrs/fm 15.04.2009 16:47)