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  • AUSTRALIEN Riesenkröten zerstören Artenvielfalt am Top End

    23.08.2010 10:27

    Der Umweltschützer und Bürgermeister der australischen Stadt Darwin erklärt den Riesenkröten den Kampf. Für Graeme Sawyer ist jede tote Kröte eine gute Kröte, denn die Tiere hinterlassen im „Top End“ des Bundesstaates Northern Territory eine Schneise des Todes.

    Der Umweltschützer schätzt, dass etwa 92 Millionen Kröten in seinem Bundesstaat leben, was umgerechnet 420 Kröten pro Einwohner wären. Die Tiere mit der warzigen Haut können bis zu eineinhalb Kilogramm auf die Waage bringen. Aus ihren Hinterohrdüsen spritzen sie Gift und töten dadurch ihre Angreifer.

    Mehrere Leguan- und Schlangen-Arten sind dadurch im nahe gelegenen Kakadu-Nationalpark in Australien bereits ausgerottet worden. Gegen die Millionen von Aga- oder Riesenkröten, die sich aufgrund mangelnder natürlicher Feinde immer weiter verbreiten, ist aber nur ein Kraut gewachsen – einsammeln und töten.

    Zunächst werden die Kröten aber von bis zu 20 Mann starken Trupps mindestens zweimal pro Woche eingesammelt. Bevor sie dann ins Tiefkühlfach wandern und schließlich mit einem Schlag auf den Kopf getötet werden. (dcrs/fm 23.08.2010 10:27)

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  • Zuletzt aktualisiert: 19.06.2013 00:30 Uhr
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