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  • AUSTRITTSWELLE Experten sehen Mitgliederschwund voraus

    05.02.2010 13:12

    Laut den gesetzlichen Rahmenbedingungen zum Gesundheitsfonds ist das Erheben von Zusatzbeiträgen durchaus im Rahmen des Möglichen. Allerdings sorgen die zusätzlichen Kosten derzeit für Wirbel. Und könnten nach Ansicht einiger Experten durchaus für die Krankenkassen zum Boomerang werden.

    Nämlich dann, wenn einige Kassen nicht zu Zusatzbeiträgen greifen und damit für Versicherte zur günstigen Alternative werden. In solchen Fällen ist mit einer Wechselwelle zu rechnen. Bereits sind mehrere Tausend Versicherte etwa aus der DAK und BKK ausgetreten.

    Beide Kassen greifen zu Zusatzbeiträgen. Und dies könnte erst der Anfang sein. Dass sich ein Wechsel noch lohnt, steht außer Frage. Selbst Politiker haben Versicherte zu diesem Schritt aufgefordert – wie Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler. Allerdings wird der Minister zurzeit heftig kritisiert.

    Statt die Bevölkerung zum Wechsel zu animieren, fordern Koalitionskollegen mehr Initiative aus dem Gesundheitsministerium. Sozialverbände üben zudem Kritik an der Tatsache, dass die Zusatzbeiträge nur bei den Arbeitnehmern, nicht aber bei den Arbeitgebern erhoben werden. (dcrs/fm 05.02.2010 13:12)

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  • Zuletzt aktualisiert: 11.03.2010 03:00 Uhr
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