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  • BAHN-AFFÄRE Mehdorn beschwert sich über Ermittler

    11.03.2009 08:10

    Hartmut Mehdorn, Chef der Deutschen Bahn, hat sich in einem Brief bei Aufsichtsratschef Werner Müller über das Vorgehen der Ermittler im Fall des Datenskandals beschwert. Damit gerät die Auseinandersetzung um die systematische Überprüfung der Bahnmitarbeiter immer mehr zum bühnenreifen Laienstück. Erst in der vergangenen Woche machten die ehemalige Bundesjustizministerin Däubler-Gmelin und Ex-Bundesinnenminister Baum ihrem Unmut über die Zustände bei der Deutschen Bahn Luft. Grund sei die Verzögerungstaktik der Konzernspitze im Rahmen der Aufklärungsarbeit gewesen.

    Mehdorn bezeichnet in seinem Brief beide Ermittler als befangen und spricht von sachfremden Erwägungen. Anhand dieser Vorfälle wird mehr als deutlich, welches Konfliktpotenzial im Datenskandal der Deutschen Bahn eigentlich steckt. Und statt als Vermittler zwischen den Beteiligten aufzutreten, sorgt Aufsichtsratschef Müller mit dem Zurückweisen einer Einladung des Verkehrsausschusses für eine weitere Eskalation. Damit dürfte die schnelle Aufklärung der Affäre in weite Ferne rücken. Im Zuge des Datenskandals sollen nicht nur tausende Mitarbeiter, sondern auch Konten überprüft wurden sein. (dcrs/fm 11.03.2009 08:10)

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  • Zuletzt aktualisiert: 08.02.2012 21:40 Uhr
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