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  • BELASTUNGSTEST US-Banken schönen Ergebnisse

    11.05.2009 10:31

    Nach Veröffentlichung der Ergebnisse des Stresstests der US-Banken durch die US-amerikanische Regierung hat eine ganze Branche erleichter aufgeatmet. Schließlich ist der prophezeite Super-GAU ausgeblieben. Allerdings verdichten sich zu Beginn der neuen Woche die Anzeichen, dass die untersuchten Institute auch nach Monaten der Krise noch mit falschen Karten spielen.

    Nach US-Zeitungsberichten haben die Banken für den Belastungstest mit geschönten Zahlen gearbeitet, um die eigene Situation in einem deutlich besseren Licht darstellen zu können. Auf diese Weise sei es zum Beispiel möglich gewesen, dass die angeschlagene Citigroup statt 35 Milliarden US-Dollar nur einen Kapitalbedarf von fünf Milliarden US-Dollar aufweist.

    Möglich wurden die Ergebnisse unter anderem durch den Wechsel der Bewertungskriterien und eine Berücksichtigung der jüngsten Erholungen am Aktienmarkt. Analysten befürchten jetzt negative Folgen für die Börsen. Besonders Finanzwerte dürften diese Woche unter zunehmenden Druck geraten. Gleichzeitig werden kritische Stimmen immer lauter, welche das Vorgehen der US-Regierung und der Notenbank im Zusammenhang mit dem Stresstest als zu nachsichtig bewerten. (dcrs/fm 11.05.2009 10:31)

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