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Die Opel-Mutter General Motors steckt tief in den roten Zahlen. Wie tief, das hat allerdings auch Analysten überrascht. Diese hatte zwar bereits mit Verlusten gerechnet, ein so deutliches Minus ist aber nicht erwartet wurden. Insgesamt muss General Motors für das vergangene Jahr Verluste in Höhe von mehr als 30 Milliarden USD hinnehmen. Damit verlief 2008 zwar um einige Prozentpunkte besser als 2007 (fast 40 Milliarden USD Verlust), aber von einer Entspannung kann keine Rede sein. Ganz im Gegenteil, gerade das Schlussquartal hat mit runden 10 Milliarden Dollar zum schlechten Ergebnis des Konzerns beigetragen.
Verantwortlich für das schlechte Geschäftsjahr sei laut Aussage der Konzernführung die angespannte Lage der Märkte sowie die auch weiterhin schlechte Entwicklung der Nachfrage. Bis zuletzt kannten die Verkaufszahlen bei General Motors nur einen Weg – den nach unten. 2009 stelle deshalb besondere Herausforderung an den Konzern und die geplante Umstrukturierung müsse deshalb noch schneller vorangehen. Zwar hält die Konzernspitze sich weiterhin bedeckt, was dies für deren ausländische Tochtergesellschaften bedeute. Aber auch hier wird der Rotstift seine Spuren hinterlassen. (dcrs/fm 26.02.2009 16:29)