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BLUTDOPING Russland gesteht Doping ein
04.02.2009 08:10Machten gestern noch Gerüchte um vermutliche Dopingfälle im Biathlon die Runde, kommt heute die Bestätigung, dass es sich bei den Athleten wirklich um Angehörige aus dem russischen Kader handelt. Zur Aufklärung gegenüber der Presse trug der russische Sportminister selbst bei. Nach dessen Aussage seien die Verdächtigen den Verantwortlichen bekannt und es herrsche tiefe Bestürzung über den Vorfall. Zudem bestätigte der russische Weltmeister Wladimir Dratschew die Tatsache, dass es sich bei den Verdächtigen um Mitglieder der russischen Biathlon-Elite handelt.
Allerdings scheint sich damit die Praxis der vergangenen Saison wie auch dem Sommer fortzusetzen. Schließlich fallen russische Athleten in Ausdauersportarten immer wieder durch die Praxis auf, der eigenen Leistung mit verbotenen Substanzen nachzuhelfen. Um wenn es sich diesmal handelt, kann zwar nur spekuliert werden. Aber ein deutliches Zeichen für Dopingvergehen im Biathlon ist die Tatsache, dass einige Sportler nach Schutzsperren plötzlich einen Knick in der Formkurve erleiden. Zusätzliche Brisanz gewinnt die Meldung um Blutdoping vor dem Hintergrund der kommenden WM in Südkorea. (dcrs/fm 04.02.2009 08:10)