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BONUSZAHLUNGEN AIG-Manager beugen sich öffentlichem Druck
24.03.2009 09:22Nach den landesweiten Protesten gegen die Bonuszahlungen für Manager des angeschlagenen Versicherungskonzerns AIG sind einige der Manager anscheinend dazu bereit, ihre Bonifikationen wieder zurückzuzahlen. Von den insgesamt 25 Top-Managern, die entsprechende Zahlungen erhalten hätten, wären bereits 18 Betroffene zu einem entsprechenden Schritt bereit gewesen und hätten sich zur Rückgabe ihre Boni bereit erklärt.
Damit fließen zwar 50 Millionen USD der umstrittenen Zahlungen zurück – zwei Drittel stehen aber auch weiterhin aus. Und über deren Verbleib sind sich die Beteiligten keineswegs einig. Vor dem Hintergrund, dass ein Teil der Empfänger sich außerhalb der USA befindet, dürfte sich der Streit noch weiter verschärfen. Dabei steht nicht nur das Ansehen des Versicherungskonzerns AIG auf dem Spiel.
Auch US-Präsident Barack Obama sowie dessen Finanzminister Timothy Geithner könnten aus der Krise um die Millionen-Bonifikationen mit einem Imageschaden hervorgehen. Die Krise um AIG und die Gehälter der Führungsspitze ist allerdings nur die Spitze des Eisbergs – weltweit hat eine vollkommen unrealistische Gehaltspolitik in den Konzernen für Aufsehen und Entrüstung gesorgt. (dcrs/fm 24.03.2009 09:22)