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  • BUNDESPRÄSIDENTENWAHL Wahldebakel für Schwarz-Gelb

    01.07.2010 08:40

    Am Ende hat Christian Wulff, Kandidat der Kanzlerin, doch noch seine Rede vor der Bundesversammlung als neuer Bundespräsident halten können. Der Weg dorthin gestaltete sich am Mittwoch aber mehr als schwierig. In der bisher längsten Wahl zum Amt des Bundespräsidenten mussten sich die Kandidaten Wulff und Joachim Gauck insgesamt drei Mal den Wahlfrauen und Wahlmännern stellen.

    Im 1. Und 2. Wahlgang verfehlte der Kanzlerkandidat Wulff die absolute Mehrheit. Erst im 3. Durchgang stellte sich die Mehrheit der Bundesversammlung hinter den Ex-Ministerpräsidenten Niedersachsens.

    Beobachter haben bereits während der Bundespräsidentenwahl ein Ergebnis mit Sicherheit festhalten können – der Weg von Christian Wulff in´s Schloss Bellevue ist ein Denkzettel für die Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich wertete die Wahl im 3. Durchgang als verpasste Chance auf einen schwarz-gelben Neustart.

    Und auch CSU-Chef Horst Seehofer fordert Konsequenzen aus der blamablen Bundespräsidentenwahl. Das Stimmverhalten einige Wahlleute aus den Reihen des bürgerlichen Lagers ist ein klares Signal an die politische Führung. Und sollte in Berlin gehört werden. (dcrs/fm 01.07.2010 08:40)

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  • Zuletzt aktualisiert: 08.02.2012 21:40 Uhr
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