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  • CEBIT Verbraucherschutzministerin warnt vor IT-Firmen

    01.03.2010 09:30

    Das Potenzial einiger IT-Unternehmen scheint inzwischen auch für die Politik ein beängstigendes Ausmaß angenommen zu haben. Anders lässt es sich nicht erklären, dass Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner von der CSU vor dem Potenzial einiger Internet-Firmen warnt.

    Dabei hat die Politikerin vor allem Branchenriesen wie Google oder Facebook im Auge, die in ihren Datenbanken über Namen, Fotos und Adressen verfügen. Aus dem Verhalten der Nutzer in der digitalen Welt lassen sich zudem Profile erstellen über jenes, was wir im virtuellen Alltag alles konsumieren.

    „Mit der Vernetzung und Vermarktung privater Daten ist eine Menge Geld zu verdienen“, so Ilse Aigner. Diese Tatsache macht den User – also uns – wirtschaftlich interessant, kann uns aber auch auf´s Abstellgleis schieben. Schwierigkeiten drohen zum Beispiel bei der Suche nach einem Job. Aber nicht nur die Verbraucherschutzministerin warnt.

    Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bereits auf die Gefahren der digitalen Welt hingewiesen. Und Datenschützer richten schon seit Jahren den Zeigefinger auf den Datenhunger der IT-Firmen. (dcrs/fm 01.03.2010 09:30)

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