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  • CHILE Erdbeben während der Amtseinführung von Piñera

    12.03.2010 06:24

    Im südamerikanischen Chile kommt die Erde nicht zur Ruhe. Selbst kurz vor der Amtseinführung des neuen Präsidenten Sebastián Piñera, der in der Hafenstadt Valparaíso seinen Amtseid ablegte, erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,2 auf der Richterskala das Land. Das Parlamentsgebäude, in der die Zeremonie stattfand und bei der sieben lateinamerikanische Staatschefs dabei waren, wurde umgehend geräumt.

    Das Epizentrum des Erdbebens lag laut US-Erdbebenwarte USGS rund 140 Kilometer südlich von Valparaíso und ereignete sich kurz vor Mittag (Ortszeit). Die Behörden haben angesichts der Stärke eine Tsunami-Warnung herausgegeben. Vor rund zwei Wochen hatte ein Erdbeben der Stärke 8,8 Teile des Landes erschüttert. Dabei sind nahezu 500 Menschen ums Leben gekommen.

    Rund zwei Millionen Einwohner des Landes sind von der Erdbebenkatastrophe betroffen, so erste Schätzungen. Für den neuen Präsidenten wird wohl die erste Aufgabe die Bewältigung der Folgen der starken Erdbeben sein, die Chile in den letzten Tagen und Ende Februar erschütterte. Insgesamt gab es seitdem 268 Nachbeben. (dcrs/fm 12.03.2010 06:24)

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  • Zuletzt aktualisiert: 04.02.2012 19:50 Uhr
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