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  • CHINA Peking setzt Dollar vor die Tür

    19.08.2010 16:28

    Anscheinend setzt der chinesische Staat allmählich den US-Dollar vor die Tür. Wie die Zeitung „Handelsblatt“ berichtet, hat Peking den Bestand der amerikanischen Staatsanleihen allein im Monat Juni um 24 Milliarden US-Dollar verringert.

    Diese Tatsache deckt sich mit Aussagen des chinesischen Staatschefs Wen Jiabao. Bei einem Besuch der Bundeskanzlerin Angela Merkel hielt Wen Jiabao fest, dass China als „verantwortungsvoller Langzeitinvestor“ das eigene Anlagenportfolio möglichst breit streuen werde.

    Mit der Reduzierung der US-Dollar-Bestände nimmt der Anteil anderer Währungen am Portfolio Pekings zwangsläufig zu – darunter auch der Bestand des Euro. Die Reduzierung der Anleihen um 24 Milliarden US-Dollar macht allerdings nur einen Bruchteil der Gesamtsumme aus, die China in Form von US-Staatsanleihen hält. Deren Volumen wird auf rund 660 Milliarden US-Dollar beziffert.

    Damit ist Peking der größte Gläubiger der USA. In diese Zahl nicht mit eingerechnet sind Unternehmensanleihen, die in US-Dollar ausgegeben wurden sind. Der Bestand der US-Währung in Chinas Anlageportfolio dürfte also noch weitaus höher sein. (dcrs/fm 19.08.2010 16:28)

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  • Zuletzt aktualisiert: 17.05.2012 06:10 Uhr
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