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  • CONTIÜBERNAHME DURCH SCHÄFFLER EIN FEHLER? Finanzprobleme bei Conti zieht Aktie tief ins Minus

    26.01.2009 22:16

    Im freien Fall befindet sich zurzeit die Conti-Aktie. Berichten zufolge hat das Unternehmen mit den Folgen der Finanzkrise schwer zu kämpfen. Weiter soll es heißen, dass Staatshilfen dringend notwendig sind, um das Unternehmen vor späteren Folgen zu bewahren. Bei vielen Aktionären dürften am heutigen Tage schwere Verluste zu verzeichnen sein. Eigentlich waren mit der Übernahme von Continental durch Schäffler alle zufrieden gewesen. Doch nun entpuppt sich die anfangs so schön geredete Übernahme als großer Fehler. Beide Zulieferer sind nämlich hoch verschuldet und geraten nun wegen den andauernden Folgen der weltweiten Krise ins Schwanken. Geschaffen werden sollte der weltweit drittgrößte Autozulieferer. Die unerwartete und plötzliche Krise sorgte für starke Umsatzeinbrüche. Nun bitten beide Konzerne um Finanzspritzen, um der aktuellen Wirtschaftslage stand halten und die Krise erfolgreich überwinden zu können. Die Idee der Manager ist nun also, den braven Steuerzahler die Gewinneinbrüche ausgleichen zu lassen, damit beide Unternehmen weiterhin grüne Zahlen schreiben können. Im Gespräch ist bereits ein Betrag in Höhe von einer Milliarde Euro. Gestellt werden sollen diese finanziellen Mittel jeweils zur Hälfte vom Land Niedersachen und Bayern. Wie ein bayrischer Politiker betonte, gibt es bis zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch keinerlei feste Zusagen. Alles andere als glücklich dürften die zahlreichen Aktionäre sein, welche in Besitz von Aktien der Unternehmen sind. Innerhalb von nur wenigen Stunden brach der Wert der Papiere an der Börse regelrecht ein. Mit bis zu 20% Verlust mussten sich die Anleger abfinden.

    Darüber hinaus sei gesagt, dass beide Zulieferer bereits vor Beginn der Krise über einen hohen Schuldenberg verfügten. Continental aufgrund der Übernahme von der Siemens-Tocher VDO im Jahr 2007 und Schäffler wegen der Übernahme im vergangenen Jahr. Da sowohl Continental als auch Schäffler als Autozulieferer tätig sind, haben beide zeitgleich mit der Überwindung der Finanzkrise zu kämpfen. Die Übernahme von Schäffler ist also bis dato eine äußerst schlechte Entscheidung gewesen. Die erarbeiteten Pläne der Manager verwirklichten sich in der ersten Zeit nach der Übernahme wie gewünscht. Die erste negative Nachricht war die Insolvenz der Lehmann Brothers. Dadurch sank er Aktienkurs ebenfalls relativ stark. (dcrs/cf 26.01.2009 22:16)

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  • Zuletzt aktualisiert: 17.05.2012 06:10 Uhr
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