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  • DATENSKANDAL 22 Millionen Mails der Bush-Regierung aufgetaucht

    15.12.2009 12:16

    Dass Ex-US-Präsident George W. Bush sein Amt nicht zur vollsten Zufriedenheit der Amerikaner ausgeübt hat, wurde vielen erst im Nachhinein klar. Dass seine Administration wissentlich defekte Sicherungssysteme nutzte und die Öffentlichkeit belogen hatte, wollten viele nicht wissen oder wahrhaben. Bürgerrechtler werfen genau dies jetzt der Administration vor.

    Über 22 Millionen E-Mails wurden nun von Technikern des Nationalen Sicherheitsarchivs der George-Washington-Universität vor allem von Notfallspeichern sichergestellt. Weitaus mehr als die Bush-Regierung in damaligen Meldungen zugegeben hatte, nachdem sie zunächst einen verloren gegangenen elektronischen Briefwechsel abgestritten hatte. Für Aufruhr sorgten seinerzeit das Verschwinden von fünf Millionen Mails.

    Doch ans Tageslicht gekommen war die Tatsache der verschollenen Mails aus den Jahren 2003 bis 2005 erst durch eine Klage der Organisation "Bürger für Verantwortung und Ethik in Washington" (CREW) und dem Nationalen Sicherheitsarchiv gegen die Regierung unter Bush. Das Nationale Sicherheitsarchiv dankte dem jetzigen US-Präsidenten Barack Obama über die Bemühungen um Aufklärung im Fall um die verloren gegangenen E-Mails aus dem Weißen Haus. (dcrs/fm 15.12.2009 12:16)

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  • Zuletzt aktualisiert: 09.02.2012 05:30 Uhr
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