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  • DER GESUNDHEITSFONDS Betrugsvorwürfe gegen Krankenkassen

    02.02.2009 07:46

    Andreas Köhler, seines Zeichens Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung, erhebt zum Teil schwere Vorwürfe gegen die gesetzlichen Krankenkassen. Deren Ziel sei es seit 01. Januar 2009, Patienten auf dem Papier wesentlich schwerere Leiden zu attestieren, als tatsächlich vorlägen. Schuld sei die Einführung des Gesundheitsfonds, aus welchem die Kassen seit Beginn des Jahres für jedes Mitglied einen festen Betrag pro Mitglied erhalten. Fallen Patienten zudem in ein vorgeschriebenes Krankheitsbild, erhalten die Krankenkassen wesentlich mehr Geld.

    Mittlerweile häufen sich laut Aussage des KBV die Anrufe von Ärzten, nach deren Erfahrungen immer mehr Kassenvertreter darum „bitten“, Patienten nach Möglichkeit schlechter zu diagnostizieren, als dies wirklich der Fall ist. Eine solche Entwicklung dürfte viele Experten nicht sonderlich verwundern, hat der Gesundheitsfonds doch auch aufgrund seiner unausgereiften Bewertungs- und Verteilungsschemen lange in der Kritik gestanden. Zwar dementierten die Krankenkassenvertreter die Aussage das KBV und fordern Beweise – sehr weit hergeholt scheint das Verhalten der gesetzlichen Kassen aber nicht. (dcrs/fm 02.02.2009 07:46)

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  • Zuletzt aktualisiert: 17.05.2012 06:20 Uhr
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