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DIETER ALTHAUS Witwer fordert Schuldbekenntnis
27.04.2009 13:47Der tödliche Skiunfall des thüringischen Ministerpräsidenten Dieter Althaus entwickelt sich immer mehr zum seelischen Ballast für den Politiker und dürfte auch im kommenden Wahlkampf sicher eine erhebliche Rolle spielen. Zwar ist Althaus im März von einem Gericht in Österreich rechtskräftig zur Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 33.000,- EUR verurteilt wurden.
Auf das Eingeständnis seiner Schuld wartet der trauernde Witwer aber immer noch. Und statt sich offen zu den Vorkommnissen zu bekennen, sucht der Ministerpräsident Thüringens immer wieder seine Beteiligung an dem Unfall zu relativieren. Dieter Althaus hat in einem Brief an den Witwer lediglich von einer Verkettung unglücklicher Zustände gesprochen und erkennt lediglich seine juristische Verantwortung an.
Eine Verzögerungstaktik, die im Wahlkampf durchaus als Munition gegen Althaus verwendet werden kann. Welche Tragweite dem Unfall am Ende aber beigemessen wird, darüber entscheiden unter anderem auch die Verhandlungen über den Schadenersatz, deren Ende für Ende Mai geplant ist. (dcrs/fm 27.04.2009 13:47)