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  • DOPING Bernhard Kohl gesteht Eigenblutdoping

    01.04.2009 10:31

    Bereits seit einigen Jahren schwebt über dem Leistungssport immer wieder das Gespenst Doping. Besonders betroffen scheint dabei immer wieder der Radsport – schließlich sind bei jeder Frankreich-Rundfahrt auch ertappte Dopingsünder eine der negativen Randerscheinungen gewesen. Dazu zählt mittlerweile auch der ehemalige Gerolsteiner-Fahrer Bernhard Kohl – im letzten Jahr Gewinner des gepunkteten Trikots für den besten Bergfahrer.

    Der Österreicher hat vor dem Hintergrund der Dopingvorwürfe seines Ex-Managers Stefan Matschiner gegen seine Person ein umfassendes Geständnis abgelegt und nicht nur die Einnahme des EPO-Nachfolgers CERA gestanden, sondern auch den Griff zum Eigenblutdoping gestanden. Zudem belastet Kohl seinen ehemaligen Manager durch seine Aussage schwer und bezichtigt ihn dabei des Handels mit verbotenen Substanzen – ein Delikt, welches in Österreich mit bis zu fünf Jahren Haft geahndet werden kann.

    Speziell Eigenblutdoping gilt unter Ausdauersportlern und Anti-Doping-Fahndern als Variante, die sich nur schwer überführen lässt – einzig der Hämatokrit-Wert und die Bestimmung der Antikörper lässt Hinweise auf das Blutdoping zu. (dcrs/fm 01.04.2009 10:31)

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  • Zuletzt aktualisiert: 08.02.2012 15:10 Uhr
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