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  • DOPING IM RADSPORT Bernhard Kohl legt Hintermänner offen

    01.04.2009 15:30

    Der Radprofi Bernhard Kohl hat in den vergangenen Tagen seinen ehemaligen Manager Stefan Matschiner mit Vorwürfen zu dessen Dopingpraktiken schwer belastet. Kohl, der selbst aufgrund des nachgewiesenen Einsatzes von CERA eine zweijährige Sperre verbüßt, hat sich Anfang der Woche zu einem in Österreich existierenden Dopingnetzwerk geäußert, zu welchem auch eine Blutbank gehören soll.

    Im Zuge der eigenen Aussage hat sich der Ex-Fahrer des Gerolsteiner-Teams zudem selbst belastet. Was für die Ermittler aber wesentlich interessanter sein dürfte, sind die zusätzlichen Informationen. Bernhard Kohl soll nach aktuellen Medienberichten nicht nur Stefan Matschiner, sondern auch andere Sportler mit seiner Aussage belastete haben.

    Dazu zählen unter anderem der Olympiasieger Christian Hoffmann (im Langlauf), Georg Totschnig (ebenfalls Radprofi) sowie der ehemalige Trainer Walter Mayer. Die Staatsanwaltschaft geht inzwischen von rund einem Dutzend Verdächtigen aus im Fall des Doping-Netzwerkes aus. Damit droht ein ähnliches Ausmaß wie um die Affäre rund um Eufemiano Fuentes. (dcrs/fm 01.04.2009 15:30)

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