-
ECUADOR Busunglück kostet 41 Menschenleben
31.08.2010 13:10Bei einem Busunglück in Ecuador sind aktuellsten Meldungen zufolge 41 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Todesopfern befinden sich auch vier Kinder. Zugleich überlebte ein drei Monate altes Baby, währenddessen die Mutter der Kleinen bei dem Unglück ums Leben gekommen war.
Durch den Busunfall sind zudem 13 weitere Passagiere verletzt worden. Der Überlandbus war auf dem Weg von der Hauptstadt Quito und der drittgrößten Stadt Cuenca. In der Provinz Cotopaxi im Landesinneren kam der Bus schließlich von der Fahrbahn ab.
Der Reisebus stürzte etwa 100 Meter tief in eine Schlucht, weil der Fahrer hinterm Steuer eingeschlafen war, wie die Polizei berichtete. Das Busunglück mit den zahlreichen Todesopfern ist das bisher schlimmste Unglück in Ecuador in diesem Jahr.
Doch ersten Untersuchungen zufolge war nicht nur ein übermüdeter Fahrer für das Busunglück verantwortlich. Denn der Bus war darüber hinaus überfüllt, hatte mechanische Probleme und die Abhänge waren schlecht abgesperrt. (dcrs/fm 31.08.2010 13:10)