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  • EGO-SHOOTER Handel reagiert auf Amoklauf

    18.03.2009 16:41

    Kaufhof will ab April auf den Verkauf von Computerspielen und Videos verzichten, die keine Jugendfreigabe erhalten und damit erst für Verbraucher ab 18 Jahre erhältlich sind. Nach eigener Aussage will das Unternehmen mit diesem Schritt der sozialen und gesellschaftspolitischen Verantwortung nachkommen.

    Zudem habe man das Personal in den einzelnen Filialen noch einmal auf das Thema Computerspiele und Jugendschutz hingewiesen. Vor dem Hintergrund des Amoklaufs von Winnenden und der anschließenden Debatte um die sogenannten Killerspiele dürfte die Politik diesen Schritt sicher begrüßen. Allerdings halten Experten nur wenig davon. Zum einen würden Erwachsene mit diesem Vorgehen quasi entmündigt.

    Und einige Spiele, die ebenfalls in der Debatte um Ego-Shooter eine große Rolle spielen, verbleiben in den Regalen der Kaufhaus-Kette. Der Grund – sie verfügen über eine entsprechende Altersfreigabe. Und obwohl Befürworter diesem Schritt in den kommenden Tagen sicher ihren Respekt zollen werden – eine sachliche Debatte über die Hintergründe eines Amoklaufs findet auch diesmal nicht statt. (dcrs/fm 18.03.2009 16:41)

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