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  • EGO-SHOOTER Süddeutschland will härtere Gangart

    04.05.2009 10:04

    Und ewig grüßt das Murmeltier – was Hollywood in einer Komödie unterhaltsam verarbeitet, sorgt im wahren Leben leider für wenig Erheiterndes. So auch die Debatte um das Vergehen und ein Verbot der sogenannten „Killerspiele“. Zuletzt nach dem Amoklauf von Winnenden haben sich Politiker mit Forderungen zum Vorgehen gegen gewaltverherrlichende Spiele zu Wort gemeldet.

    Seit einigen Tagen sorgen Baden-Württemberg und Bayern wieder für Unruhe auf diesem Gebiet. Die Verbreitung der Killer- und Ballerspiele soll mit Verboten wirkungsvoll bekämpft werden – so die Meinung der Landespolitiker. Was der Politik als probates Mittel gilt, geht am Kern des eigentlichen Problems allerdings weit vorbei. Und lässt daneben auch die technischen Möglichkeiten außer Acht.

    Was nutzt ein Verbot der Spiele, wenn jeder Jugendliche verbotene Titel innerhalb weniger Stunden aus dem Internet downloaden kann. Zudem entledigt sich die Generation der Eltern mit einem Verbot lediglich ihrer erzieherischen Verantwortung. Nur drohend den Finger zu heben, wenn das Kind bereits mit Streichhölzern spielt, erreicht selten die gewünschte Wirkung. (dcrs/fm 04.05.2009 10:04)

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  • Zuletzt aktualisiert: 17.05.2012 06:30 Uhr
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