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EKLAT Iran sorgt für Unruhe bei UN-Vollversammlung
24.09.2009 07:59Irans umstrittener Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat mit seiner Rede vor der UN-Vollversammlung erwartungsgemäß für einen Eklat gesorgt. Er warf Israel in seiner Rede unter anderem Völkermord an den Palästinensern vor. Gleichzeitig dichtete er der Weltöffentlichkeit an, in „eine neue Form der Sklaverei“ abzugleiten, in der Israel die dominierende Rolle übernehmen würde.
Gleichzeitig richtete sich Ahmadinedschad in seiner Ansprache auch gegen die USA. Aus Protest verließen Delegierte mehrerer Nationen die Veranstaltungen, darunter unter anderem deutsche, britische, französische und italienische Teilnehmer der UN-Volksversammlung. Mit seinen Äußerungen bezüglich der Wahlen im eigenen Land gab Mahmud Ahmadinedschad seine Rede endgültig der Lächerlichkeit preis.
Er bezeichnete sie als: „glorreich und voll demokratisch“. Komplett außen vor blieb dagegen der Streit um das Atomprogramm. Diesbezüglich hat nun auch Russlands Staatschef Dmitri Medwedew den Druck auf Teheran erhöht. Bei einem Treffen mit US-Präsident Barack Obama schloss Medwedew schärfere Sanktionen gegen den Iran nicht mehr aus – sofern sich die Staatsführung nicht endlich kooperativ zeige. (dcrs/fm 24.09.2009 07:59)