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ENTTÄUSCHUNG FDP und Union müssen Stimmen abgeben
10.02.2010 09:51Die ersten 100 Tage der neuen Koalitionsregierung sind alles andere als erfolgreich verlaufen. Neben dem Rückschlag durch das Hartz-IV-Urteil der Karlsruher Verfassungsrichter sind auch im Februar die Gesundheits- und Steuerpolitik eine Baustelle. Anscheinend sehr zum Missfallen des Wahlvolks.
Laut der aktuellen Umfrage von Stern und RTL rutschen die Regierungsparteien in der Wählergunst weiter ab. Die Union hat zwei Prozent abgeben müssen und liegt nur noch bei 34 Prozent. Die FDP hat ebenfalls wertvolle Stimmen abgeben müssen.
Mit acht Prozent ist das Stimmungsbarometer für die Liberalen wieder im Keller angekommen. Und auch die Arbeit der Minister stößt auf wenig Zustimmung. Keiner der FDP-Amtsinhaber schafft die moralisch wichtige Marke von 40 Prozent Wählerzufriedenheit.
Insgesamt kommt das Regierungslager auf 42 Prozent – schlechter waren die Werte zuletzt 2001. Freuen darf sich dagegen das linke Lager. Eine Koalition aus SPD, den Grünen und der Linkspartei könnte uneingeschränkt in Deutschland regieren. (dcrs/fm 10.02.2010 09:51)