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EUROZONE Frankreichs Forderung nach deutscher Zurückhaltung
16.03.2010 09:33Abseits der Bemühungen um eine Lösung der prekären Situation in Griechenland haben Äußerungen der französischen Finanzministerin Christine Lagarde für Unruhe gesorgt. Ihr ist die deutsche Wirtschaftsleistung und Exportabhängigkeit ein Dorn im Auge. Der Handelsüberschuss zwischen Oder und Rhein könnte für die Nachbarn nicht tragbar sein - so Lagarde.
Deren Äußerungen haben in Deutschland den Eindruck erweckt, Frankreich wolle, dass sich Deutschland zurücknimmt und auf Wachstum verzichtet – zugunsten seiner Nachbarn. Entsprechend verschnupft hat das Bundeskanzleramt reagiert. Ein Sprecher der Kanzlerin betonte zwar die Tatsache, innerhalb der EU die Wettbewerbsfähigkeit angleichen zu müssen.
Allerdings nicht durch ein Zügeln der Wirtschaft – sondern indem die „ganze Kraft in eine gemeinsame Wachstumsstrategie“ fließt. Unverständnis erntete Frankreich auch seitens der Wirtschaft. Anton F. Börner, Präsident des BGA, hob hervor, dass Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit sich auch für die anderen Staaten auszahle.
Man hätte hierzulande einfach nur seine Hausaufgaben gemacht und entsprechend gehandelt. (dcrs/fm 16.03.2010 09:33)