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  • FALSCHE DNA-SPUR Polizei jagt falschen Verdächtigen

    26.03.2009 16:15

    Am Donnerstag sorgte eine Meldung in den Medien für Aufsehen – das Phantom von Heilbronn soll es angeblich nicht gegeben haben. Stattdessen sind die Ermittlungsbehörden über Jahre hinweg einem Phantom auf der Spur gewesen und am Ende über ihre eigenen Ermittlungsmethoden gestolpert. Das Phantom von Heilbronn galt lange als die meistgesuchte Verbrecherin in Europa und sorgte auch im internationalen Rahmen für Aufsehen.

    Schließlich sollten nach Ansicht der Polizei nicht nur Einbrüche und Raubzüge auf das Konto des Phantoms gehen – auch Morde wurden der genialen Gaunerin zur Last gelegt. Eines überrascht allerdings schon – die Bandbreite reicht vom genialen Coup bis zum dilettantischen Einbruch. Eine Tatsache, die sicher auch so manchen Ermittler verwundert haben muss. Aber schließlich galt der genetische Fingerabdruck lange als eindeutig.

    Und ist es auch immer noch. Zu dumm nur, wenn das untersuchte Genmaterial nicht vom Täter stammt, sondern es sich um eine Verunreinigung handelt. Mittlerweile gehen hohe Abgeordnete in den Justizministerien davon aus, dass es sich bei den analysierten Spuren um Verunreinigungen handelt, welche den benutzten Wattestäbchen anhaftete. (dcrs/fm 26.03.2009 16:15)

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