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FEHLER IM ONLINE-LEXIKON Wikipedia – die Notwendigkeit der Zensur
27.01.2009 08:59Für viele Nutzer des Internets sind einige Portale und Suchmaschinen untrennbar mit dem Begriff World Wide Web verbunden. Bei den Suchmaschinen ist dies natürlich Google. Und unter den Portalseiten hat sich das Online-Lexikon Wikipedia eine ähnliche Stellung erarbeitet. Allerdings zieht sich das Nachschlagewerk immer wieder die Stimmen der Kritiker zu. Schuld ist die Tatsache, dass sich Artikel durch jeden Nutzer verändern lassen und die Veränderungen auch nach wenigen Augenblicken sichtbar sind. Eine Tatsache, die Senator Ted Kennedy nach seinem Zusammenbruch bei der Amtseinführung des neuen Präsidenten Obama für tot erklärte.
Obwohl nur für wenige Minuten sichtbar, reichte diese kurze Zeitspanne, um selbst Wikipedia-Gründer Jimmy Wales auf den Plan zu rufen. Mittlerweile fordert sogar die Abkehr von der Idee eines freien und veränderbaren Lexikons ohne Kontrolle. Um einen Fauxpas wie um Ted Kennedy zu vermeiden, solle in Zukunft jeder Artikel von vertrauenswürdigen Autoren auf seine Richtigkeit überprüft werden. Ganz ohne ein gewisses Maß an Kontrolle und Zensur scheint es also auch im Informationszeitalter nicht zu gehen. (dcrs/fm 27.01.2009 08:59)