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  • FINANZKRISE Schweizer Großbank in Schwierigkeiten

    15.04.2009 09:25

    Das Schweizer Bankhaus UBS zählte bis zum Auftakt der weltweiten Finanzkrise zu den Schwergewichten einer Branche, die nur Erfolge kannte. Mittlerweile stecken aber fast alle der ehemaligen „Global Player“ in schweren Krisen. Natürlich macht diese Entwicklung auch vor der UBS nicht halt.

    Allerdings scheinen sich hier in den vergangenen Monaten die Probleme so massiv verschärft zu haben, dass die Großbank in ernsten Schwierigkeiten steckt. Wie überall reagiert die Unternehmensführung auch im Fall der UBS zuerst mit einem Stellenabbau. Eigenen Angaben zufolge will die Schweizer Bank noch im laufenden Geschäftsjahr schätzungsweise 8.700 Stellen streichen und versucht auf diese Weise, die Kosten zu senken.

    Gleichzeitig wurde bekannt, dass die UBS allein im ersten Quartal 2009 ein Minus von 1,32 Milliarden Euro eingefahren hat. Bis 2010 plant das Finanzinstitut eine Reduzierung der Beschäftigten bis auf rund 67.500. Besonders hart dürfte vom Stellenabbau die Investmentbank-Abteilung betroffen sein – in der Vergangenheit hatte sich dieser Sektor auch bei der UBS überproportional entwickelt. (dcrs/fm 15.04.2009 09:25)

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  • Zuletzt aktualisiert: 17.05.2012 07:00 Uhr
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