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  • FLUCHT IN DIE TÜRKEI Kardelens Mörder wohnte im Nachbarhaus

    05.02.2009 09:13

    Mitte Januar erschütterte der Fall des achtjährigen Mädchens Kardelen die deutsche und internationale Presse. Missbraucht und ermordet, wurde die Leiche des Mädchens wenige Tage nach ihrem Verschwinden am Möhnesee im Sauerland entdeckt. Mittlerweile führen die Spuren der Ermittlungen im Fall Kardelen zu einem 29-jährigen Türken, der sich kurz nach der Tat in seine Heimat abgesetzt haben soll. Wie ein Bekannter des Tatverdächtigen der Polizei mitgeteilt hat, soll sich Ali K. bereits am 14. Januar mit dem Flugzeug nach Izmir abgesetzt haben.

    Zusammen mit seiner Frau hält sich der mutmaßliche Mörder damit wieder in seiner Heimat auf und sucht sich den deutschen Behörden zu entziehen. Ob sich Ali K. allerdings vor dem Zugriff aus Deutschland wird durch seine Flucht schützen können, ist fraglich – schließlich wird er mittlerweile mit internationalem Haftbefehl gesucht und ist damit offiziell zum Gejagten geworden. Besonders brisant ist sicher die Tatsache, dass der Tatverdächtige im Nachbarhaus von Kardelen wohnte und sich Opfer wie auch Täter vom sehen sicher kannten. Auf die Spur ist die deutsche Polizei dem 29-jährigen mittels einer Visitenkarte gekommen, welche am Tatort bei der Leiche gefunden wurde. (dcrs/fm 05.02.2009 09:13)

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