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FLUCHT NACH VORN Dreister Betrüger täuscht den eigenen Tod vor
03.03.2009 07:36Im Internet tummeln sich nicht nur Millionen Nutzer – auch schwarze Schafe haben hier ein ideales Tätigkeitsfeld gefunden. Und immer wieder rücken dabei Auktionsplattformen in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Leider werden die Schuldigen in den wenigsten Fällen dingfest gemacht. Jetzt hat es aber genau den Richtigen erwischt. In Großbritannien wurde ein 33-Jähriger Betrüger zu zwei Jahren Haft verurteilt. Auf den ersten Blick wenig spektakulär, hätte der Brite nicht zu einem ungewöhnlichen Mittel gegriffen, um sich seinen Gläubigern zu entziehen.
Der Betrüger rief kurzerhand bei einer Lokalzeitung an und gab sich als sein Vater aus. Unter diesem Deckmantel tischte der dreiste Brite seinem Gegenüber eine Geschichte über das Ableben seines „Sohnes“ auf, der seine Eltern erst einige Wochen zuvor aus einem Brand gerettet habe. Damit schaffte es der Brite zwar auf die Titelseite – Justitia hat sich aber von diesem Lügenmärchen nicht blenden lassen. Insgesamt beläuft sich die Summe der Betrügereien auf 26.000,- EUR. (dcrs/fm 03.03.2009 07:36)