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FLUGZEUGABSTURZ Air France muss Entschädigungszahlung leisten
12.03.2010 17:23Ein Gericht in Rio de Janeiro hat neun Monate nach dem Airbus-Absturz im Atlantischen Ozean die Fluggesellschaft Air France zu einer Entschädigungszahlung verurteilt. Das französische Unternehmen muss an die Hinterbliebenen eines Opfers insgesamt 840.000 Euro zahlen. Die 41-jährige Staatsanwältin ist eine von insgesamt 228 Menschen, die bei dem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen sind.
Unter den Unglücksopfern waren auch 28 Deutsche. Die Maschine stürzte am 1. Juni 2009 auf ihrem Flug von Rio de Janeiro nach Paris aufgrund eines Unwetters ins Meer. Wie sich herausstellte, ist die Katastrophe auf "fahrlässiges Verhalten" zurückzuführen. Bis heute wurde der Flugschreiber nicht gefunden, sodass die Unglücksursache weiterhin ungeklärt bleiben wird.
Das Unternehmen kündigte aber an, beginnend ab März erneut nach dem Flugschreiber suchen zu wollen. Inzwischen haben einige Hinterbliebene der Opfer Schadenersatzklagen eingereicht. Die französische Fluggesellschaft Air France kann und wird vermutlich gegen das Urteil Berufung einlegen. Der Chef für Flugsicherheit wurde inzwischen entlassen. (dcrs/fm 12.03.2010 17:23)