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  • FOLGEN DES AMOKLAUFS Hitzige Debatte um die Lehren aus Winnenden

    17.03.2009 09:00

    Während die Betroffenen nach einer Rückkehr zum Alltag suchen und die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen den Vater des Täters Tim K. eingeleitet hat, mehren sich die Rufe aus der Politik, massiv gegen sogenannte „Killerspiele“ vorzugehen. Eine Reaktion, die Experten nur zu gut kennen – schließlich wurde eine ähnliche Debatte nach jedem Amoklauf vom Zaun gebrochen.

    Leider bleibt unter dem Eindruck der Ereignisse eine sachliche Diskussion um Ego-Shooter und deren Nebenwirkungen auf der Strecke. Eine Tatsache, die Kenner der Szene immer wieder bemängeln. Schließlich lassen sich mit einem Verbot dieser Spiele Amokläufe nicht verhindern. Persönlichkeitsstörungen entstehen auch ohne das Spielen am Computer oder den Umgang mit entsprechenden Shootern.

    Und vor dem Hintergrund der Grenzenlosigkeit des Internets kann ein Verbot nur symbolischen Charakters sein. Wichtiger wäre zum Beispiel eine Antwort auf die Frage, ob Mitglieder eines Schützenvereins wirklich 14 Waffen benötigen – von mehr als 4.000 Schuss Munition ganz zu schweigen. (dcrs/fm 17.03.2009 09:00)

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    • Verbot von Ego-Shootern
  • Zuletzt aktualisiert: 04.02.2012 20:20 Uhr
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