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FORT HOOD Ermittlungen um Hintergründe gehen weiter
10.11.2009 15:23Am Dienstag will die Führung der USA den Toten der Militärbasis Fort Hood gedenken. Barack Obama, Bob Gates und Mike Mullen werden sich ganz der Demut widmen, die ein solches Ereignis verdient. Allerdings mischen sich in die Trauer auch Fragen zu den Hintergründen. Die wohl schmerzlichste Frage: Hätte das Massaker von Fort Hood verhindert werden können.
Presseberichte setzen das Militär immer mehr unter Druck. Anscheinend waren die psychologischen Probleme Major Nidal Malik Hasan dessen Vorgesetzten bekannt. Und selbst Veränderungen in der ideologischen Haltung sollen seinem Umfeld nicht verborgen geblieben sein. Laut den bisherigen Ermittlungen hat Hasan zwar Kontakt zu einem Prediger gehabt, die Ursache der Gewalt scheint hier aber nicht zu liegen.
Vielmehr scheinen sich die Aggressionen über einen längeren Zeitraum aufgestaut zu haben. Und wurden aus mehreren Quellen gespeist. Zum einen wäre hier die Arbeit Hasans mit Kriegsversehrten. Zum anderen die Mission der US-Armee gegen Glaubensbrüder. Eine dritte Möglichkeit: Seit dem 11. September 2001 berichten Moslems über Probleme mit ihren Kameraden. Nach der Trauer kommt auch für die Armee wieder die nüchterne Analyse der Fakten. (dcrs/fm 10.11.2009 15:23)