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  • FOXCONN Massenerkrankung legt Werk lahm

    28.07.2010 10:25

    Das plötzliche und massenhaft Auftreten von Schwindel und Übelkeit bei 250 Mitarbeitern in einem indischen Werk des Technikkonzerns Foxconn hat zur vorübergehenden Schließung des Werks geführt.

    Bei den Betroffenen sollen die Symptome plötzlich während der Arbeit aufgetreten sein. Die 250 Beschäftigten mussten ärztlich behandelt werden, ein Teil steht derzeit noch unter medizinischer Beobachtung. Was den Zwischenfall im Werk nahe Chennai ausgelöst hat, ist unklar.

    Allerdings wurde von Foxconn die Vermutung geäußert, das Pestizide, die routinemäßig auf dem Werksgelände eingesetzt werden, für die Massenerkrankungen verantwortlich sein könnten. Das betroffene Werk im Bundesstaat Tamil Nadu soll kommenden Montag wieder seinen gewohnten Betrieb aufnehmen.

    Foxconn stand in den letzten Monaten wegen einer rätselhaften Selbstmordserie in einem chinesischen Werk im Mittelpunkt des Interesses. Kritiker werfen Foxconn seit geraumer Zeit schlechte Arbeitsbedingungen und die Ausbeutung der Angestellten vor. Das Management reagierte auf die Selbstmorde mit massiven Lohnerhöhungen und will noch dieses Jahr die Überstunden reduzieren. (dcrs/fm 28.07.2010 10:25)

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