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  • FUßBALL Verfahren gegen NPD

    23.03.2009 14:33

    Auf dem Fußballplatz spielt die Hautfarbe in der Regel keine Rolle. Eine Tatsache, die an der Seitenlinie bereits ganz anders aussehen kann. Und je weiter man sich als Beobachter vom Rasen entfernt, umso hitziger werden Debatten um die Hautfarbe der Spieler geführt. Speziell wenn farbige Spieler, deren Eltern ihre Wurzeln außerhalb Deutschlands suchen müssen.

    Ins Trikot der deutschen Nationalmannschaft schlüpfen, können in Kreisen der Gesellschaft die Emotionen hoch kochen. Eine Tatsache, die ab Dienstag das Landgericht Berlin beschäftigen wird. Verhandelt wird gegen führende Mitglieder der NPD (NPD-Chef Udo Voigt, Parteisprecher Klaus Beier und Vorstandsmitglied Frank Schwerdt), denen Volksverhetzung und Beleidigung zur Last gelegt werden.

    Streitpunkt ist ein Terminplaner mit eindeutig ausländerfeindlicher Botschaft, auf dem ein Spieler mit der Nummer 25 prangt. Und genau in diesem Trikot steckte der Nationalspieler Patrick Owomoyela. Neben dem 29-Jährigen, der in Hamburg das Licht der Welt erblickte, stärkt der DFB dem Fußballer den Rücken und war maßgeblich an der Strafanzeige gegen die NPD beteiligt. (dcrs/fm 23.03.2009 14:33)

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  • Zuletzt aktualisiert: 07.02.2012 11:00 Uhr
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