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G-20 GIPFEL Ein Toter und eine klare Ansage
02.04.2009 09:20London gleicht dieser Tage einer Hochburg aus Polizisten, Globalisierungsgegnern und Demonstranten, die einfach nur ihrer Wut endlich einmal Luft machen wollen. Kein Wunder, dass in dieser explosiven Mischung Fensterscheiben zu Bruch gehen und sich Frust an den Aushängeschildern der weltweiten Hochfinanz entlädt. Allerdings ist es gestern auch zu einem tragischen Zwischenfall gekommen, bei dem einer der Demonstranten starb.
Über die genaue Todesursache waren anfangs allerdings keine genauen Angaben bekannt. Der 30-Jährige Mann soll ohne Fremdeinwirkung zusammengebrochen sein und verstarb trotz der Hilfe durch Rettungssanitäter noch auf dem Weg ins Krankenhaus. Gleichzeitig machte auf der politischen Bühne das kontinentale Europa klar, wie ernst es eine Reform der losgelassenen Finanzmärkte meint.
Die Positionen Frankreichs und Deutschlands sind nach Aussage beider Regierungschefs nicht verhandelbar – Nicolas Sarkozy hat sogar mit einer frühzeitigen Abreise gedroht. Für die USA und Großbritannien macht dieser Konfrontationskurs eine Einigung auf dem G-20 Gipfel natürlich nicht einfacher. Aber selbst Barack Obama hat in den vergangenen Wochen deutliche Veränderungen angekündigt. (dcrs/fm 02.04.2009 09:20)