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  • GAZA-KRIEG Israel stellt Bedingungen für Grenzöffnung

    21.01.2009 10:44

    Zwar sind im Gazastreifen die Kämpfe verstummt und seit einigen Tagen schweigen die Waffen auf beiden Seiten. Von einem geregelten Alltag zu sprechen, wäre aber sicher vermessen und wird der Situation vieler Beteiligter in keiner Weise gerecht. Neben den schweren Zerstörungen hat der Konflikt aber nicht nur sichtbare Schäden hinterlassen. Auch die angespannte Situation zwischen Israel und den Palästinensern dürfte sich durch den Waffengang noch weiter verschärft haben. Zumal die Grenze zum Gazastreifen immer noch nicht offen ist. Hierfür hat die israelische Außenministerin Livni nun endlich klare Forderungen gestellt.

    Grundvoraussetzung ist die Freilassung eines bereits 2006 verschleppten Israelis, der sich seit dem Zeitpunkt seiner Entführung in den Händen der Hamas befindet. Und ohne den Austausch könne es nach Aussage Livnis keine offene Grenze geben. Dabei wäre dies eine der wichtigsten Voraussetzung, um die Schäden des Gaza-Krieges beseitigen zu können. Weiteres Spannungspotenzial ergibt sich aus der israelischen Rückzugspolitik, denn statt die eigenen Truppen gänzlich in die Ausgangsstellungen zurückzunehmen, scheint Israel eine schnelle Eingreiftruppe in unmittelbarer Nähe zum Gazastreifen stationieren zu wollen. Grund ist eine möglichst schnelle Reaktionsfähigkeit der IDF. (dcrs/fm 21.01.2009 10:44)

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