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GESPRÄCHE ÜBER ZUKUNFT Qimonda bald unter chinesischer Führung?
09.02.2009 15:29Die Insolvenz des Chip-Herstellers Qimonda hat im Elbtal rund um die sächsische Landeshauptstadt Dresden ein kleines Erdbeben ausgelöst. Wie Brancheninsider berichten, bestehe die Wahrscheinlichkeit, das Qimonda in naher Zukunft in die Hände eines chinesischen Investors übergeht. Im Gespräch sei etwa der Konzern CSMC mit Sitz in der chinesischen Stadt Wuxi nahe Shanghai. Die Beteiligten selbst bewahren aber bis jetzt Stillschweigen darüber, wie weit die Gespräche bis zum jetzigen Zeitpunkt vorangekommen sind.
Seit der Insolvenz des Unternehmens am 23. Januar verhandelt nicht mehr Qimonda selbst mit potenziellen Investoren, sonder Insolvenzverwalter Michael Jaffe, welcher laufende Gespräche mit Interessenten aus Asien bestätigte. Der Mutterkonzern Qimondas, der Chiphersteller Infineon, steckt durch die momentane Wirtschaftskrise selbst in Schwierigkeiten und wäre mit einem Investor sicher zufrieden. Eines dürfte mit der Insolvenz des Unternehmens Qimonda, das nicht nur in Deutschland Standorte unterhält, aber klar sein – groß angelegte Staatshilfen für Managementfehler wird es nicht in unbegrenztem Umfang geben. (dcrs/fm 09.02.2009 15:29)#1 - 10.02.2009 13:39 - Ein Expat fuer Qimonda in Asien
Wir Auslandsentsandte fuer Qimonda sind sehr betroffen und koennen solche schwerwiegenden Managementfehler nicht verstehen. Es gab zu viele offensichtliche Fehlentscheidungen und Taeuschungsversuche durch unsere jetzige Unternehmensleitung. Es stellt sich nun die Frage, wie lange bleibt Herr Loh nun noch im Amt. Es waere schon laengst an der Zeit hier klare Zeichen fuer Veraenderungen zu setzen.