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GESUNDHEITSREFORM Obama löst erbitterten Streit aus
13.08.2009 07:25Amerika bezeichnet sich selbst als größte Demokratie der Welt und „Home of the Brave“. Angesichts der Auseinandersetzungen um die geplante Gesundheitsreform von US-Präsident Obama könnten Beobachter allerdings schnell vom Gegenteil überzeugt sein.
„Obamascare“ oder „Obamahdinedschad“ sind noch einige der humaneren Schimpfworte, die dem Präsidenten entgegen geworfen werden. Selbst Vergleiche mit Adolf Hitler sind dieser Tage in den USA an der Tagesordnung. Für den aufgebrachten Volkswillen ist eine breite Front aus Lobbyisten der privaten Versicherer und Pharmakonzerne sowie der Republikaner verantwortlich.
Gemeinsam schüren sie die Angst vor einer Verstaatlichung der Gesundheitsfürsorge und wecken damit die Urangst der Amerikaner vor zuviel staatlicher Einmischung. Dabei ist eine Reform des betagten Gesundheitswesens mehr als notwendig. Ist es doch eine der defizitärsten Maschinerien in den USA und droht nicht nur sich, sondern auch den Staat immer weiter in den Ruin zu treiben.
Und für die 47 Millionen Nichtversicherten (rund 15% der Bevölkerung) wäre die GKV sicher ein Schritt in die richtige Richtung. (dcrs/fm 13.08.2009 07:25)#1 - 28.08.2010 04:37 - mlabqn
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