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GOOGLE Generalstaatsanwalt droht mit Rechtsweg
23.07.2010 14:07Für den Internet-Riesen wird die Luft zunehmend dünner. Inzwischen formiert sich selbst in den USA Widerstand gegen die Datensammelwut des Unternehmens. Google hatte im Zuge der Aufnahmefahrten für Street View auch Informationen aus ungeschützten WLAN-Netzen gesammelt.
Inzwischen ist die Front der Bundesstaaten, die gegen Google vorgehen wollen, auf 38 angewachsen. Zu den Mitstreitern, die hinter Richard Blumenthal - Generalstaatsanwalt des Bundesstaats Connecticut – stehen, gehören unter anderem New York, Kentucky, Massachusetts und Texas.
Blumenthal will unter anderem wissen, was mit den Daten geschehen ist, die der Internet-Riese gesammelt hat. Kritiker befürchten, dass diese Informationen seitens des Konzerns vermarktet wurden. Sollte Google die gesetzte Frist nicht einhalten, drohen juristische Konsequenzen.
Richard Blumenthal will dann den Rechtsweg beschreiten und untersuchen, ob Google mit der Aufzeichnung und Verwendung der Informationen Gesetze verletzt hat. Das Unternehmen hatte die Datensammlung als Versehen bezeichnet und deswegen in mehreren Ländern Ärger mit den Datenschützern. (dcrs/fm 23.07.2010 14:07)