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GOOGLE STREETVIEW Griechenland stoppt Suchmaschinenbetreiber
14.05.2009 09:00Der Dienst Google Streetview hat in der Vergangenheit bereits in vielen Ländern die Gerichte beschäftigt. In Griechenland haben die Datenschützer jetzt einen Etappensieg errungen. Die Hellenic Data Protection Authority (HDPA) hat die Autos mit den 360-Grad-Kameras vorerst gestoppt und fordert umfangreiche Nachweise zum Datenschutz. Die von Google vorgesehen Maßnahmen haben die Datenschützer aus Griechenland nicht als ausreichend angesehen und fordern deutliche Nachbesserungen.
So müssen die Informationen seitens des Unternehmens vor Missbrauch geschützt werden. Eine Tatsache, die angesichts der Veröffentlichung und Einbindung in Google Maps nur schwer zu erreichen scheint. Auch die Speicherung soll seitens des Internet-Konzerns dokumentiert werden. Das Vorgehen, Menschen und Kfz-Kennzeichen unkenntlich zu machen, reicht der HDPA nicht aus. Ganz anders sehen es die Behörden dagegen in Großbritannien.
Nach Ansicht der Datenschützer ist gegen Googles Streetview in Zeiten von Twitter und Facebook nichts einzuwenden. Für Deutschland startet Google Streetview zwar erst in den kommenden Wochen. Aber auch hierzulande ist es mittlerweile zu Protesten gekommen. (dcrs/fm 14.05.2009 09:00)