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  • GRIECHENLANDKRISE Bauchschmerzen und Scherbenhaufen

    11.05.2010 08:55

    Allein die Griechenlandkrise kann für den deutschen Steuerzahler zum Milliardengrab werden. Mindestens 22 Milliarden Euro soll die Rettung und Sanierung des maroden Staatshaushalt Deutschland in den nächsten Jahren kosten.

    Und es kommt noch schlimmer – der Rettungsschirm für die Eurozone mit seinen Garantien legt noch einmal einen dreistelligen Milliardenbetrag nach. Angesichts dieser Summen haben viele Abgeordnete erhebliche Bauchschmerzen.

    Kai Wegner, Wirtschaftsexperte der Union, fordert in der „Bild“ etwa die Bildung eines Untersuchungsausschusses. Dieser soll klären, wie sich Griechenland in die Eurozone schleichen konnte und wo die Verantwortlichkeiten dafür liegen. Die Opposition im Bundestag wirft der Bundeskanzlerin Angela Merkel indes eine Verschleierungstaktik vor.

    Die Kanzlerin stünde laut Thomas Oppermann zudem „vor dem Scherbenhaufen ihrer eigenen Verzögerungstaktik“. Bauchschmerzen verursacht der Rettungsschirm auch bei vielen Ökonomen, die die Stabilität der Euro-Zone in Gefahr sehen. Mit den Milliarden ließe sich zwar Zeit kaufen, wichtiger wäre aber eine schnelle Konsolidierung der europäischen Haushalte. (dcrs/fm 11.05.2010 08:55)

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