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  • GRUBENUNGLÜCK CHILE Erste Bilder der verschütteten 33 Bergarbeiter

    27.08.2010 15:32

    Im chilenischen Fernsehen wurden erstmals Bilder der 33 verschütteten Bergarbeiter gezeigt. In dem Video war zu sehen, wie sich die eingeschlossenen Männer ihren Alltag in 700 Metern Tiefe organisieren.

    Über einen Schacht wurde eine Mini-Kamera zu den Bergleuten hinab gelassen. Auf dem gleichen Weg gelangte auch Nahrung zu den tapferen Männern. In dem 45-minütigem Video zeigen die Minenarbeiter ihren Platz zum Beten oder auch die Badezimmerecke mit Medikamenten, Zahnpasta und Deo.

    Viele nutzten die Möglichkeit, um eine Botschaft an die Angehörigen zu übermitteln. Seit dem Einsturz der Gold- und Kupfermine haben die Arbeiter Einschätzungen von Experten zufolge bis zu zehn Kilogramm Gewicht verloren. Die Rettung der Eingeschlossenen könnte sich aber noch bis zu vier Monate hinauszögern.

    Ein Traumaexperte geht aber davon aus, dass die Bergleute diese Situation gut meistern. „Ich erlebe immer wieder, dass Menschen, die gemeinsam Extremsituationen erleben, ganz starke zusätzliche Kräfte der Gemeinsamkeit entwickeln“, sagte Georg Pieper der Nachrichtenagentur AFP. (dcrs/fm 27.08.2010 15:32)

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  • Zuletzt aktualisiert: 17.05.2012 07:40 Uhr
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