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  • GRUBENUNGLÜCK CHILE Rettungsbohrung für Bergleute soll beginnen

    30.08.2010 15:14

    Dreieinhalb Wochen seit der Explosion in einem chilenischen Bergwerk soll heute damit begonnen werden, einen Rettungsschacht zu bohren.

    Die Arbeiten, bei denen sich das Spezialgerät durch die harten Gesteinsschichten bis in eine Tiefe von rund 700 Metern zu den verschütteten Bergarbeitern kämpfen muss, könnten Rettungskräften zufolge bis zu vier Monate andauern. Zugleich wurden die Bergleute aufgefordert, an ihrer Rettung selbst mitzuarbeiten und herabfallendes Geröll per Hand zur Seite zu räumen.

    Dafür sollen die eingeschlossenen Arbeiter rund um die Uhr im Schichtsystem arbeiten. Doch derzeit ist völlig unklar, ob die inzwischen stark geschwächten Männer überhaupt in der Lage sein werden, die schweren Steine, die ein geschätztes Gesamtgewicht von bis zu 4.000 Tonnen haben könnten, zu bewegen.

    Aufgrund der feuchten und warmen Luft im Notraum unter Tage ist es bei einigen Bergarbeitern zu Krankheiten gekommen. Einige beklagen Geschwüre der Pilzerkrankungen. Aus diesem Grund sind die Männer nochmals 300 Meter in die Mine hinabgestiegen, um trockene kühle Luft zu genießen. (dcrs/fm 30.08.2010 15:14)

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